So entstand die Stiftung


Der am 26. Oktober 1926 in Olsberg geborene Eugen August Johannes Mix hat durch sein am 24. November 1981 errichtetes Testament die Stadt Olsberg zum Universalerben seines überwiegend ausländischen Vermögens eingesetzt.

Eugen Mix verstarb im Dezember 2004 an einem seiner Wohnorte in Llanca/Spanien in der von ihm nach seiner Mutter benannten „Villa Louisa“.

Er war Letzter seiner Familie als Sohn des Arztes Dr. med Eugen Mix und seiner Ehefrau Louise, geb. Grüne. Wie von ihm im Testament verfügt, wurde seine Leiche nach hier überführt und in der Familiengrabstätte Mix auf dem Olsberger Friedhof beigesetzt.

Laut Testament hat die Erbin Stadt Olsberg die Pflicht, diese Grabstätte und die daneben liegende Grabstätte seiner Großeltern, des Lehrers Johannes Mix und seiner Ehefrau Paula dauerhaft zu erhalten und zu pflegen.

Die Stadt Olsberg hat die Erbschaft angenommen und die Verwertung des Immobilienbesitzes sowie des sonstigen Vermögens betrieben mit dem Ziel, das aus dem Erbfall stammende Vermögen in eine Stiftung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olsberg einzubringen. So hat der Rat der Stadt am 28. August 2008 beschlossen.

Am 10. September 2009 folgte dann der Errichtungsbeschluß zur Stiftung, die am 07. Oktober 2009 ihre staatliche Anerkennung als selbständige Stiftung erhielt.

Spanien - Villa Louisa

Spanien - Villa Louisa

Spanien - Villa Louisa

Spanien - Villa Louisa

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Eine respektable Erhöhung ihres Grundstocks hat die Stiftung im Jahr 2012 bekommen. Frau Elfriede Heiers, die im Alter von 92 Jahren verstarb, hat die Stiftung in ihrem Testament zum alleinigen Erben eingesetzt. Frau Heiers ist mit ihren Eltern, dem Bäckermeister Paul Schneider und dessen Ehefrau Selma, aus dem Kreis Waldenburg in Schlesien als Folge der Kriegswirren im Mai 1946 vertrieben worden. Sie hat in Elleringhausen gelebt und später den Witwer Alfred Heiers geheiratet. Selbst verwitwet hat sie im Alter ihren Immobilienbesitz in Elleringhausen verkauft und bis zu ihrem Tode im Bereich „Betreutes Wohnen“ des „Erikaneum“ in Bigge gelebt. Ihr persönlicher Nachlass gibt viele Hinweise darauf, dass sie ihre schle-sische Heimat bis ins hohe Alter über alles geliebt hat. Einen Teil ihres Nachlasses hat die Stiftung nach den Vorgaben von Frau Heiers mit Hilfe ihrer Freunde und Bekannten unmittelbar den von ihr bestimmten Zwecken zugeführt.
Ihrem Wunsche nach hat sie ihre letzte Ruhestätte „unter grünem Rasen“ auf dem Friedhof in Elleringhausen gefunden.

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